Die schönsten Ecken Österreichs: von Wasserfällen bis zu Burgen

Die schönsten Ecken Österreichs: von Wasserfällen bis zu Burgen

Die schönsten Ecken Österreichs: von Wasserfällen bis zu Burgen

Viele Orte in Österreich sind saisonal geprägt. Was im Juli überlaufen ist, wirkt im Oktober still, und manches ist im Winter gar nicht zugänglich.

Welche Seen wofür geeignet sind

Viele Seeufer sind teilweise privat oder kostenpflichtig. Öffentliche Zugänge existieren, sind aber nicht überall gleich gut ausgeschildert.

Im Frühsommer sind die Seen am leersten. Die Wassertemperatur ist dann niedriger, der Andrang aber deutlich geringer als im August.

Vom Zentrum in die Bezirke

Innsbruck ist der einzige Ort dieser Größe, von dem aus das Hochgebirge in wenigen Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Weitere Beiträge aus Österreich finden sich auf dieser Seite.

Wien ist mit Abstand die größte Stadt und deckt praktisch jedes Interesse ab, von Museen über Parks bis zu Märkten in den äußeren Bezirken. Als Ausgangspunkt für die Suche eignet sich die Übersicht zu Ausflugsziele in Österreich.

MonatGeeignet fürAndrang
Mai Klammen, Täler, Städte gering
Juli und August Bergseen, Höhenwege hoch
September fast alles moderat
November Städte sehr gering

Anreise und Erreichbarkeit

Bergbahnen sind bei der Planung der entscheidende Faktor. Ihre erste und letzte Fahrt bestimmen, wie eine Tour zeitlich aufgebaut werden kann.

Mautstraßen führen zu manchen Ausgangspunkten. Die Gebühren sind nicht unerheblich und werden bei der Planung gern vergessen.

Vorbereitung, die zählt

Eine kleine Stirnlampe wiegt fast nichts und ist genau dann nützlich, wenn eine Tour länger dauert als geplant.

Handyempfang ist in Seitentälern und Schluchten oft nicht vorhanden. Karten sollten offline verfügbar sein.

Was neben der Natur sehenswert ist

Stift Melk über der Donau ist eines der bekanntesten Barockbauwerke des Landes und liegt am Beginn der Wachau, was sich gut zu einem Tagesausflug verbinden lässt.

Mehrere Landschaften und Ortskerne stehen auf der Welterbeliste, darunter die Wachau und Teile des Salzkammerguts.

  1. Region festlegen, dann erst einzelne Ziele auswählen
  2. Saison und Höhenlage abgleichen
  3. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln prüfen
  4. Wegzeiten realistisch ansetzen, Höhenmeter zählen
  5. Wetterbericht am Morgen noch einmal ansehen

Winterliche Ausflugsziele

Im Winter verschiebt sich das Angebot deutlich. Viele Naturziele sind nicht erreichbar, dafür öffnen Skigebiete, Rodelbahnen und Winterwanderwege.

Die Tage sind kurz. Ab etwa 16 Uhr wird es dämmrig, was bei jeder Tourenplanung im Winter einzurechnen ist.

Das Wichtigste in Kürze

Die Anreise verdient mehr Aufmerksamkeit als das Ziel. Sie entscheidet in der Praxis darüber, ob ein Tag angenehm verläuft.

Unterm Strich gilt: weniger Ziele, dafür mehr Zeit für das einzelne. Das gilt für Bergtouren genauso wie für Stadtbesuche.

Abseits der Hauptrouten

Gespräche vor Ort bringen die besten Hinweise. Wirtsleute und Hüttenpersonal kennen die Umgebung besser als jede Beschreibung.

Wer eine Region mehrfach besucht, findet mit jedem Mal mehr. Das gilt besonders für die Gebiete abseits der großen Skiorte.

Die Landschaftstypen im Überblick

Nationalparks decken mehrere Zonen ab, vom Hochgebirge im Nationalpark Hohe Tauern bis zum Steppensee im Nationalpark Neusiedler See.

Wer die Zonen einmal auseinanderhält, plant deutlich treffsicherer. Innerhalb einer Zone ähneln sich Anforderungen und Saison stark.

Wann sich welches Ziel lohnt

Der Frühsommer ist die beste Zeit für Wasserfälle, weil die Schneeschmelze die Wasserführung deutlich erhöht.

Öffnungszeiten von Klammen, Bahnen und Hütten sind saisonal. Wer außerhalb der Hauptsaison fährt, sollte sie einzeln prüfen.

Unterwegs mit Kindern

Ein Wechselgewand im Rucksack erspart bei Bachläufen und Seen viel Diskussion.

Themenwege mit Stationen funktionieren mit Kindern deutlich besser als reine Aufstiege. Viele Regionen haben solche Wege in den letzten Jahren angelegt.

Die Jahreszeit entscheidet stärker über den Eindruck als das Ziel selbst. Derselbe Ort wirkt im Mai anders als im September.

Marktbesuche richtig planen

In den Landeshauptstädten gibt es Markthallen mit fixen Öffnungszeiten, die auch bei schlechtem Wetter funktionieren.

Der Brunnenmarkt in Wien-Ottakring zählt zu den größten Straßenmärkten Europas und läuft von Montag bis Samstag. Er ist deutlich weniger touristisch geprägt als der Naschmarkt.

Kombitickets aus Führung und Verpflegung sind verbreitet und meist günstiger als die Einzelposten zusammen.

Vom Tal auf den Gipfel

Der Großteil des Landes ist gebirgig. Wanderwege sind dicht markiert und über ein einheitliches System aus Farben und Nummern gekennzeichnet.

Almhütten sind meist von Juni bis September bewirtschaftet. Außerhalb dieser Zeit gibt es keine Verpflegung und oft auch kein Wasser.

Die interessanteren Viertel liegen meist außerhalb der touristischen Zentren. In Wien betrifft das etwa Ottakring oder die Bezirke entlang des Gürtels.

Rücksicht als Voraussetzung

Wildtiere brauchen Abstand, besonders in der Dämmerung und im Winter. Störungen kosten die Tiere Energiereserven, die sie nicht ersetzen können.

Feuer ist außerhalb ausgewiesener Stellen fast überall verboten. In Trockenperioden gelten zusätzlich befristete Verbote.

Kurze Antworten auf wiederkehrende Fragen

Wo ist es am wenigsten überlaufen?

Eine Talstufe weiter oder in Seitentälern, bei landschaftlich vergleichbarem Angebot. Der Aufwand bei der Anreise ist meist etwas höher.

Kann man in Bergseen baden?

Grundsätzlich ja, die Temperaturen laden aber selten dazu ein. Manche Seen sind zudem aus Schutzgründen für das Baden gesperrt.

Sind Almhütten das ganze Jahr bewirtschaftet?

Nein, üblicherweise von Juni bis September. Außerhalb dieser Zeit gibt es dort weder Verpflegung noch verlässlich Wasser.

Im Winter gelten eigene Anforderungen. Der Lawinenlagebericht wird täglich für jedes Bundesland veröffentlicht und gehört zur Vorbereitung.

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